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Quelle -  Wormser Zeitung:HOCHHEIM/LEISELHEIM/ PFIFFLIGHEIM - (red). Bei der gemeinsamen Mitgliederversammlung der CDU-Orstverbände wurden unlängst verdiente und langjährige Mitglieder geehrt. Wie standhaft die Treue zur Union sein kann, wurde besonders anschaulich bei Wolfgang Hasch, den der Hochheimer Unionsvorsitzende Heiner Fürst für 25 Jahre Mitgliedschaft ehren konnte: Hasch ist Ehrenbürger Hochheims, einstiger Leiter des Wormser Ordnungsamtes und gilt als Kenner der Historie Hochheims. Hasch berichtete, dass er, kurz bevor er einst als junger Mann in die CDU eintreten wollte, im Wahlbezirk von Helmut Kohl angefragt habe, ob er denn helfen könne beim Plakate kleben – und wie er von Mitarbeitern damals ziemlich abgebügelt worden sei. Schmunzelnd berichtete er: „Sie haben mich aber nicht abwimmeln können – ich bin trotzdem Mitglied geworden.“ Für 40 Jahre Mitgliedschaft ehrte Fürst Eckhard und Jutta Truschel und hob deren Fleiß und Erfolg im gleichnamigen Elektro-Unternehmen hervor. Bei CDU-Aktionen wie „Pfrimm in Flammen“ oder dem Bau des Schreinermuseums stellten sie Ausrüstung und Wissen zur Verfügung. Vielfältig engagiert Zu den Geehrten aus Leiselheim gehört Christof Kühn, der sein 25-jähriges Jubiläum in der CDU feiern konnte. Für seine 40-jährige Mitgliedschaft wurde Helmut Müller geehrt: „Ein Vierteljahrhundert hat Helmut Müller die Entwicklung des 1942 eingemeindeten Stadtteils maßgeblich mitgeprägt“, lobte Stefan Hüttenberger und zitierte Müllers Lebensphilosophie: „Ich wollte nicht nur rummeckern, sondern selbst mitgestalten.“ Alois Marschall wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft in der CDU geehrt. Er ist im katholischen Männerverein tätig, der sich der Pflege des katholischen Brauchtums angenommen hat. Des Weiteren ist er Mitglied in der Kolpingfamilie und hilft dabei, schwer vermittelbare Jugendliche ins Berufsleben zu integrieren. Aus Pfiffligheim wurden Maria Sonnenberg und Dr. Horst Hermann Knuth geehrt, die allerdings nicht anwesend sein konnten. Sonnenberg wird für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Union geehrt. Sie ist unter anderem langjähriges Mitglied im Sozialausschuss der Stadt Worms, Schöffin am Amtsgericht Worms, Vorstandsmitglied der Frauen Union, Mitbegründerin des Frauenhauses Worms sowie langjähriges Vorstandsmitglied des Vereins Frauenhaus. Knuth erhält für 25 Jahre CDU-Mitgliedschaft Urkunde und Abzeichen: Knuth war von 1979 bis 1988 Bürgermeister der Stadt Worms sowie im gleichen Zeitraum Sozialdezernent.
Da die Reserven aufgebraucht waren, konnten die vor Jahren von Dr. Lucius gespendeten Hundekotbeutel-Spender nicht mehr befüllt werden. Da die Bereitstellung der Tüten keine selbstverständliche Leistung der Stadt ist und die Kosten dafür leider nicht übernommen werden können, sind wir in Leiselheim auf Spenden angewiesen. Der Ortsverband der Leiselheimer CDU, sowie die Privatspenden der Familien Menges und Nock haben die Kosten hierfür übernommen und 21 000 Tüten für die nächsten Monate angeschafft. Es ist die Pflicht jedes Hundehalters die Hinterlassenschaften ihres Tieres selbst zu entsorgen, wir möchten mit den Tüten unsere Mitbewohner entlasten, aber nicht von der Verantwortung entbinden. Gehen Sie bitte sorgsam mit den Tüten um. Da diese Reserven nicht für die Ewigkeit anhalten, möchte ich für Nachahmer werben, damit unsere Leiselheimer Wege und Straßen sauber gehalten werden. Für die Befüllung und Wartung der Ausgabe-Spender, möchte ich mich ganz besonders bei den Familien Schlösser, Knierim und Löwer bedanken.
CDU-Leiselheim wählt Stefan Hüttenberger als neuen Vorsitzenden / „Verkehrsberuhigung hat Priorität“ / CDU-Kreisvorsitzender Adolf Kessel gratuliert „Noch frischer, größer, präsenter!“ – mit diesen Schlagworten hat der neue Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Leiselheim, Stefan Hüttenberger, die Marschroute für die nächsten zwei Jahre vorgegeben. Hüttenberger war einmütig zum Vorsitzenden gewählt worden, nachdem ihn der bisherige Vorsitzende, Johann Nock, vorgeschlagen hatte. Stellvertretende Vorsitzende wurde Kathrin Makulla. Zur Kassiererin wählten die Mitglieder Bettina Menges und als weitere Beisitzer Michael Aumann, Ulla Metzmann, Johann Nock, Whitney Nock und Thomas Scherer. Der CDU-Kreisverbandsvorsitzende Adolf Kessel gratulierte dem neuen Vorstand und sah die CDU in Leiselheim gut aufgestellt: „Ihr habt gute Kandidaten!“, lobte Kessel und belegte dies auch an der letzten Kommunalwahl. Leiselheim habe wieder den Ortsvorsteher stellen können, obwohl der Amtsinhaber gewechselt habe, und habe wieder mit sechs Sitzen im Ortsbeirat die Mehrheit. Nock begründete, warum er im CDU-Vorstand nun in die zweite Reihe zurücktritt: „Ich will meine Kraft nun noch stärker für mein Mandat als Ortsvorsteher einbringen.“ In diesem Amt wolle er die Interessen aller Leiselheimer vertreten, wobei die Parteizugehörigkeit hinten anstehe. Dennoch bleibt er weiter aktiv für die Union als Beisitzer im Ortsverband, Mitglied der CDU-Stadtratsfraktion und des CDU-Kreisvorstands. Der neue Vorsitzende, Stefan Hüttenberger, kann schon auf Erfahrung in diesem Amt zurückgreifen. Er war bereits vor Nock CDU-Vorsitzender in Leiselheim. Die CDU habe in Leiselheim den Generationenwechsel vollzogen, sei also frischer geworden, sagte er mit Blick auf die Kommunalwahl. Nun gelte es, neue Mitglieder zu gewinnen, um noch größer zu werden. Die CDU setzte sich kontinuierlich für Leiselheim ein, nicht nur zu Wahlterminen. „Das wollen wir noch stärker nach außen tragen“. Was alles angegangen werden soll in dem Vorort, darin sind sich Nock und Hüttenberger einig: „Die Verkehrsberuhigung in Leiselheim hat Priorität“. Auf Initiative der CDU hin soll daher eine Verkehrsbegehung bei der Stadt beantragt werden. Weit oben auf der Tagesordnung steht auch der Lärmschutz, der wegen der nahen Autobahnbrücke A61 ein wichtiges Thema ist. Ebenso will die CDU, dass der Saalbau erhalten bleibt, wobei die Beeinträchtigung der Anwohner vermindert werden soll. Nicht zuletzt geht es der CDU um eine gute Dorfgemeinschaft. „Wir wollen eine starke Identität der Leiselheimer mit ihrem Vorort“, sagte Hüttenberger und Nock brachte diesen Gedanken auf den Punkt: „Wir sind Leiselheim“. Der bisherige Ortsvorsteher, Helmut Müller, habe schon viel für den Zusammenhalt im Ort erreicht, lobten sie. Auch CDU-Kreisvorsitzender Adolf Kessel würdigte Müllers Leistung. Dieser war 25 Jahre lang Ortsvorsteher gewesen und habe viel für „sein“ Leiselheim erreicht. Kessel dankte aber auch den anderen ausgeschiedenen Ortsbeiratsmitgliedern Joachim Bormann, Ulla Metzmann und Angelika Unterberg für deren Engagement. Er berichtete zudem über seine Arbeit als Landtagsabgeordneter. Die rot-grüne Landesregierung investiere zu wenig in die Infrastruktur: „Die Sperrung der Schiersteiner Brücke ist symptomatisch“. Weil Kessel auch stellvertretender Vorsitzender im Integrations-Ausschuss in Mainz ist, konnte er auch viele Infos über das so intensiv diskutierte Thema Asylrecht geben. Er sprach sich für ein Einreisegesetz aus und für intensivere Sprachförderung.